Frühjahrsmüdigkeit: was tun?

Jedes Jahr im Frühling erfreuen sich Mensch und Tier gleichermaßen an der aufblühenden Natur und viele können es kaum erwarten, endlich wieder mehr Zeit im Freien zu verbringen. Die Winterjacken werden verstaut und ein Gefühl von Leichtigkeit und Vorfreude auf den Sommer stellt sich ein. Erste Knospen an Bäumen und Sträuchern werden sichtbar, die Vögel zwitschern von den Hausdächern und es ist schon früh morgens wieder hell draußen – kurz: die Welt erwacht zu neuem Leben und du mit ihr. Wenn dann nur die lästige Frühjahrsmüdigkeit nicht wäre und ebenfalls Jahr für Jahr dazu gehören würde. Doch Symptome wie Kopfschmerzen oder ein schwacher Kreislauf müssen nicht sein. Mit ein paar einfachen Tricks kannst du diesem unangenehmen Teil des Frühlings sehr gut entgegenwirken und die schönste Jahreszeit in vollen Zügen genießen. Lass dich nicht ausbremsen! Mit der Zufuhr von reichlich Vitamin C gibst du deinem Körper den richtigen Schwung, um richtig durchzustarten und die ersten warmen Tage für Sport zu nutzen oder dich mit Freunden draußen zu treffen, anstatt müde und erschöpft auf dem Sofa zu hängen. Das Power-Vitamin ist ein wahres Wundermittel bei Frühjahrsmüdigkeit und lässt sie ganz natürlich davonfliegen.

Was ist Frühjahrsmüdigkeit?

Die meisten Menschen spüren nach den ersten warmen Tagen im Jahr plötzlicher Erschöpfung – die Frühjahrsmüdigkeit kündigt sich an. Während die Natur erwacht, werden sie eher schläfrig, manchmal sogar niedergeschlagen. Viele sind regelrecht erschöpft, kommen schwer aus dem Bett und würden am liebsten die ganze Zeit nur schlafen. Bei schnellem Wechsel von warmen und kalten Tagen können die Symptome auch mehrmals auftreten.

Was sind die Ursachen für die
Frühjahrsmüdgkeit ?

Die Ärzte erklären das Auftreten der Frühjahrsmüdigkeit mit dem Klimawechsel, der Auswirkungen auf den Körper hat. Genau genommen, weiten sich bei den wärmer werdenden Temperaturen die Gefäße, der Blutdruck fällt: Die Müdigkeit ist die Folge. Doch es gibt noch die hormonelle Ursache. So ist die Konzentration des Schlafhormons Melatonin, das für einen erholsamen Schlaf in der Nacht sorgt, nach den Wintermonaten besonders hoch. Gleichzeitig wird unter Lichteinfluss vermehrt das Glückshormon Serotonin produziert. Das führt zu einer gesteigerten Aktivität, aber auch einer intensiveren Erschöpfung. Zudem ist das Verhältnis der beiden Botenstoffe in diesem Zeitraum unausgeglichen. Bis der Körper das Gleichgewicht gefunden hat, macht sich die Dysbalance in Müdigkeit bemerkbar.

Wer ist besonders von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen?

Betroffen sind besonders Menschen, die Wetterumschwünge generell deutlich spüren sowie Menschen mit einem niedrigen Blutdruck. Frauen trifft es öfter als Männer, Ältere eher als Jüngere. Doch auch Fitness hat etwas mit der Anfälligkeit zu tun. Sportliche Menschen klagen eher selten über die Frühjahrsmüdigkeit.

Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Wenn der Körper Ruhe braucht, sollte er das bekommen: richtig? Nicht ganz. Statt einen Schongang einzulegen, solltest du der Frühjahrsmüdigkeit aktiv entgegenwirken. Hier sind die besten Tipps für eine schnelle und gesunde Umstellung auf die wärmere Jahreszeit.

Vitamin C hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit







Zur Verringerung der unbeliebten Frühjahrsmüdigkeit brauchst du keine Pillen, eine gesunde Ernährung mit reichlich Vitamin C genügt meistens schon, um die Schwermütigkeit abzuschütteln. Zwar helfen auch B-Vitamine, Eisen und Magnesium gegen Frühjahrsmüdigkeit, aber an die Wirksamkeit von Vitamin C kommen sie nicht ran. Der Weg zum Frühling mit viel Power geht also durch den Magen – und fängt beim Einkauf an. Ein Gang in die Gemüse- und Obstabteilung versorgt  dich schon mit vielen Lebensmitteln, die Vitamin C enthalten. Dazu gehören unter den Gemüsesorten: 



  • Paprika (vor allem die roten Schoten),
  • Brokkoli,
  • Sauerkraut,
  • Spinat und
  • Grünkohl.

Zugegeben, nicht alle Sorten gehören in die klassische Sommerküche und machen sich auch in einem Salat gut. Doch auch viele Obstsorten trotzen nur so vor Vitaminen, darunter auch Vitamin C. Besonders Zitrusfrüchte wie

  • Zitronen,
  • Orangen,
  • Grapefruits

und auch Hagebutten und Sandornbeeren haben einen hohen Vitamin C-Anteil.  Leider sind sie nicht überall verfügbar und außerdem ziemlich sauer – das schmeckt nicht jedem.

Die gute Nachricht: Auch Menschen, die besonders unter der Frühjahrsmüdigkeit leiden und etwas dagegen tun möchten, müssen nun nicht zu Eintöpfen aus Kohl und sauren Obstsnacks greifen: Die zusätzliche Zufuhr von Vitamin C neben der täglichen Nahrungsaufnahme kann dem Mangel ganz gezielt entgegenwirken. Hier hilft Camu Camu: das Superfood, das als Vitamin-C-Bombe gilt und bis zu 60 Mal mehr Vitamin C aufweist wie eine Zitrone. Das Pulver kann zudem ganz bequem in Wasser, Saft oder Smoothies aufgelöst werden und ist damit besonders alltagstauglich.

Was hilft außer Vitamin C noch gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Eine gesteigerte Zufuhr von Vitamin C – zum Beispiel mit Camu Camu – ist das beste Mittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Doch parallel dazu kannst du deinen Körper noch auf anderen Wegen dabei helfen, fit in den Frühling zu starten.

Bewegung




Ausreichender Schlaf ist wichtig, sich aber extra hinlegen ist bei Frühjahrsmüdigkeit eher kontraproduktiv. Im Schlaf wird nämlich Melatonin produziert und Serotonin verbraucht: Somit steigt das Ungleichgewicht der beiden Hormone. Aktiviere stattdessen deinen Körper und hol ihn aus dem Winter-Sparmodus, indem du auf Bewegung setzt. Sie ist gut für den Blutdruck und steigert die Fitness generell. Bei chronischen Krankheiten sollte vorher der Arzt konsultiert werden. Bereits leichte Bewegung wie ein Spaziergang kann sehr förderlich sein. Bist du generell fit, darf es ruhig mehr sein: Bring deinen Körper in Schwung!



Und wo wir gerade beim Spaziergang sind: Frische Luft tut generell gut. So gewöhnst du dich übrigens auch besser an die höheren Temperaturen und erleichterst deinem Organismus den Übergang. Versuch dich dabei tagsüber draußen aufzuhalten, das Tageslicht wirkt wie ein biologischer Wecker und hilft zusätzlich, deinen
Körper „wachzurütteln“. Also, tanke etwas Sonne! Ein Tipp: Lass die Sonnenbrille ab und zu weg. Wird Licht über die Netzhaut aufgenommen, kann Serotonin produziert werden. Auch Gesicht, Dekolleté und Arme dürfen gern etwas Licht abbekommen, natürlich ohne zu übertreiben. 20 Minuten gelten hier als eine gute Zeitspanne.

Frische Luft und Tageslicht

Ausreichend trinken




Achte darauf, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken, um deinen Körper genügend Flüssigkeit zur Verfügung zu stellen. Wasser ist am besten geeignet, aber auch ungesüßte Tees tun gut. Mit sehr zuckerhaltigen Getränken wie Limonaden oder zu viel Kaffee hingegen tust du deinem Körper keinen Gefallen. Du solltest pro Tag auf etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit kommen – um das auch an stressigen Tagen voller Termine zu schaffen, nimm dir am besten immer eine gefüllte Wasserflasche mit. Wenn du direkt dein Camu Camu Pulver voller Vitamin C in Wasser auflöst und das in deine Trinkflasche füllst, bist du den ganzen Tag über bestens versorgt – zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen.



Mit Saunabesuchen kannst du deine Blutgefäße ganz gezielt trainieren und somit deinen Blutdruck auf einem guten Niveau halten. Da sie nicht immer und zu jederzeit möglich sind, kannst du dein Blutgefäß-Training aber auch ganz einfach im heimischen Badezimmer ausüben: Wechselduschen bieten nämlich eine tolle Alternative. Sie regen den Kreislauf und die Durchblutung an. Denk dran, mit einer kalten Dusche abzuschließen. Deine Haut wird es dir übrigens auch danken: sie wird straffer und fester, ein schöner Nebeneffekt.

Wechselduschen und Saunabesuche

Alles, was gute Laune macht




Wohlbefinden ist auch Kopfsache. Deswegen gilt es, der Abgespanntheit mit viel positiver Energie zu begegnen. Manchmal hilft es schon, seine Lieblingsmusik laut aufzudrehen: Da kommt übrigens auch die Lust auf mehr Bewegung ganz automatisch. Erstell dir am besten deine eigene Happy-Feeling-Playlist und hilf deinem Körper auf die Sprünge. Und was macht dich noch besonders glücklich? Hör mehr in dich hinein und finde raus, was dir wirklich guttut. So viel Zeit für Selfcare muss einfach sein!

Was tun, wenn die Müdigkeit nicht abklingt?

Etwa zwei Wochen braucht der Körper, um die Frühjahrsumstellung zu bewältigen. Dauert die Müdigkeit dagegen länger als 3 oder 4 Wochen an oder tritt sie ganz unabhängig von der Jahreszeit auf, sollte man sich professionelle Hilfe suchen und einen Arzt konsultieren, um mögliche Ursachen abzuklären. Dazu können etwa Allergien oder Störungen der Schilddrüsenfunktion gehören.

Fazit:

Frühjahrsmüdigkeit gehört zu normalen physiologischen Vorgängen und kann sich je nach Fitnessgrad, Wetterfühligkeit und Blutdruckspiegel unterschiedlich bemerkbar machen. Wer dem saisonalen Umschwung aktiv entgegenwirken möchte, tut seinem Körper mit natürlichem Licht, Bewegung an der frischen Luft, gesunder Ernährung mit viel Vitamin C sowie Kalt-Warm-Wechselbädern etwas Gutes und kann sich auf den Frühling freuen.

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